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X-FILES
Yle: Herzlich willkommen zu horae obscurae mit Yle auf gruftiradio.de
Bei mir zu Gast sind heute Anna und Oliver von ShirayasDream.
Genauer gesagt sind sie nicht zu Gast bei mir, sondern wir sind zu
Gast im Sony-Center in einem schönen Café.
Als erstes zu Anna. Verantwortlich ist sie für Gesang und Texte bei
ShirayasDream. Wie man vielleicht schon gehört hat, wenn man sich das
eine oder andere Stück zu Gemüte geführt hatte, hat sie eine
klassische Gesangsausbildung erhalten. Wie kam es dazu?
Anna: Ursprünglich wollte ich Rock-Sängerin werden so als Teenager und
als ich angefangen habe zu studieren damals hab ich meinen ersten
Gesangsunterricht genommen und das war zufällig eine Opernsängerin,
die den gegeben hat und die hat mich dementsprechend auch im Opern-
und Liedfach unterrichtet. Für Rock hätte sich meine Stimme auch gar
nicht geeignet und so ist das gekommen.
Yle: Und jetzt eine Geschichte, die ihr auch schon bei anderen
Interviews erzählt habt. Wo bist du aufgewachsen?
Anna: Ursprünglich bin ich geboren auf dem Planeten Nibiru, der liegt
hinter der Sonne und irgendwann, irgendwo an einem düsteren Sonntag
wurde ich verbannt von meinem Heimatplaneten und bin so im Berlin
gelandet.
Yle: Daher jetzt wisst ihr auch warum wir die X-files Musik am Anfang
gespielt haben.
Als nächstes kommen wir zu Oliver von ShirayasDream. Er ist
verantwortlich für Komposition, Produktion und alle Instrumente.
Wie bist du zur Musik allgemein gekommen?
Oliver: Also mein Großvater war Komponist. Er hat Violine gespielt,
Klavier und Kontrabass und hat halt für's Altmärkische
Theater-Orchester Kompositionen geschrieben und ich bin da die ersten
drei vier Jahre aufgewachsen und hab die Musik sozusagen auch ins Blut
bekommen und hab dann später angefangen, Keyboard-Unterricht zu
nehmen, ein bisschen Gitarre gelernt und irgendwie vor ein paar Jahren
noch mal über die Musikprogramme noch mal drauf gekommen, so das ganze
in eine Form zu gießen, die jetzt auch Radiotauglich ist und ja, seit
vier fünf Jahren läuft es denn auch auf dem Weg der CD-Produktion.
Yle: Man kann also sagen, dass ist alles autodidaktisch, praktisch
entstanden?
Oliver: Genau, also Notenkenntnisse sind nicht vorhanden und es läuft
einfach über's Gehör und über Intuition.
Yle: Kommen wir zu euren ersten Veröffentlichungen, und zwar waren das
gleich zwei Stück zur selben Zeit. Die heißen Magic Carpet Ride und
Floating in Space. Ja, ist recht erfolgreich, wenn man bedenkt, dass
ihr euch im Sommer 2008 auf myspace getroffen habt über eine
Freundschaftsanfrage und wir hörn jetzt auch gleich einen der Songs.
Ich würde vorschlagen Floating in Space. Einverstanden?
Anna: Einverstanden! Einverstanden, das eine Album heißt aber nicht
Magic Carpet Ride, sondern Magic Carpet Nights. Der Song, der erste
Song von dem Album heißt Magic Carpet Ride.
Yle: So kann's gehen, wenn man sich nicht ordentlich vorbereitet und
dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben. Trotzdem viel Spaß bei der
Musik
SHIRAYASDREAM - FLOATING IN SPACE
Yle: Ja, falls ihr noch nicht in die Songs reingehört habt, dann habt
ihr jetzt einen kleinen Einblick bekommen. Als nächstes meine Frage an
Anna, was eure oder was deine persönlichen Einflüsse beim
Musikschreiben waren? Oder auch gewissermaßen die Inspiration?
Anna: Inspiration erhascht mir überall. Am Anfang waren es nur
Fantasiegeschichten als wir angefangen haben zu komponieren, z.B. auf
dem Album Magic Carpet Nights, was ich ja grad schon erwähnt hatte.
Bei Floating in Space bin ich häufig in außerirdische Gefilde gereist
und auf dem Ende des Jahres erscheinenden Album Venus Calls wird's‚ne
ganze Spur realistischer, weil ich einige persönliche
Schicksalsschläge zu verkraften hatte in den vergangenen Monaten, z.B.
die Trennung meines langjährigen Freundes, übrigens Astrophysiker von
Beruf, das passt ja gut zu 'ner Alien-Popperin… ja gut, das ging in
die Brüche und da habe ich die Trennung musikalisch verarbeitet… um
mich selbst zu retten, sozusagen.
Yle: Okay, ja zu Venus Calls kommen wir später noch. Als nächstes die
Frage: Was sind musikalische Einflüsse bei euch, welche Bands haben
euch angeregt?
Anna: Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Wir kopieren ja
niemanden, aber als Teenager war ich ein riesengroßer Queen-Fan, ich
war sogar Mitglied im Fanclub, bin durch ganz Deutschland gereist und
sogar nach England, um andere Fans zu treffen und richtig Party zu
machen. Dann mag ich auch sehr gerne Muse, Deine Lakaien und David
Bowie. In die Opernwelt wage ich mich auch gerne vor, Maria Callas ist
ein großes Vorbild von mir, Montserrat Caballé, Klaus Nomi find ich
auch sehr schön, als so innovativ immer noch.
Eigentlich höre ich alles querbeet von Chanson über Oper bis
Rockmusik.
Yle: Durchaus sehr vielfältig, das kann man sagen. Kommen wir zu
Oliver, bei ihm auch die Frage nach persönlichen oder musikalischen
Einflüssen.
Oliver: Also persönlich Einflüsse würde ich jetzt…, gibt es keine, die
sich auf die Musik ausgewirkt haben, aber musikalische Beeinflussung
ist definitiv durch Mittelalterbands entstanden auf der ersten Scheibe
Magic Carpet Nights, sowie auch durch weltmusikalische Einflüsse,
Loreena McKennitt, Dead Can Dance, Subway to Sally sag ich mal so als
Band, die man vielleicht kennt, die ja auch schon vor über vierzehn
fünfzehn Jahren angefangen haben Musik zu machen. Es war grad zu der
Zeit, wo ich auch grade in diese Weltmusik- und Mittelalter-Schiene
irgendwie reingekommen bin und ich denke auf der ersten Scheibe hört
man auch ganz klar die Einflüsse durch die Streicher, durch die
mittelalterlichen Instrumente und auf der Floating in Space sind ja
eher so Synth-Pop-Geschichten dabei und da würde ich sagen, hab ich so
meine Elektro-Technoide-Schiene, die ich auch einige Jahre sehr stark
zelebriert habe, ausgelebt. Also da gibt es jetzt keine direkten
Bands, weil wie gesagt, wir kopieren ja niemanden, aber sowie ich
Weltmusik oder Mittelaltermusik höre, auch auf Techno oder Elektro,
fahr ich auch gut ab. Ich bin da echt so in verschiedenen Musikwelten
unterwegs, ich mag auch Jazz, richtig guten Jazz. Aber persönliche
Einflüsse kenn ich nicht, da fällt mir jetzt nichts ein.
Yle: Auch das kann man sagen, eine sehr breit gefächerte Auswahl.
Oliver: Das, ja das kann man schon sagen, auf jeden Fall.
Yle: Und jetzt, Oliver darf sich auch gleich was wünschen, aber zuerst
darf sich Anna einen Song wünschen, aus einer kleinen Auswahl, die ich
ihr gegeben hab und zwar sagt sie jetzt den nächsten Song an für euch.
Anna: Total Eclipse von Klaus Nomi
KLAUS NOMI - TOTAL ECLIPSE
Yle: Als nächstes meine Frage nach der Berufung. Genauer gesagt, was
wollt ihr eigentlich erreichen, welche Ziele verfolgt ihr, worin
besteht eure Motivation, woraus schöpft ihr eure Energie
Anna: Meine Energie liebt in der Liebe zur Musik, in der Liebe zum
Gesang im Speziellen, ich wollte schon als kleines Kind Sängerin
werden. Ich hab immer mit Begeisterung Hitparade geguckt, muss ich zu
meinem Scham zugeben, aber ich hab damals schon gesagt, Mama, wenn ich
groß bin, dann möchte ich gerne zur Hitparade gehen und im Laufe der
Jahre hat sich zumindest der Wunsch, als Sängerin auf der Bühne zu
stehen gefestigt und es gibt nichts, was mir mehr Spaß macht als auf
der Bühne zu und das Publikum zu unterhalten und unsere Songs zu
singen. Ich würde das in Zukunft auch gerne weiter ausbauen, im
nationalen und internationalen Kontext. Das Ziel ist natürlich noch
möglichst viele Songs mit Oliver zusammen zu produzieren, möglichst
viele Alben aufzunehmen und bekannter und bekannter zu werden. Ja und
dann letzten Endes auch von unserer Musik zu leben. Ich muss keine
Millionen auf'm Konto haben, aber ich möchte gut davon leben können
und am Ende sagen, ich hab genau das getan, was ich immer machen
wollte, mir meinen Lebenstraum erfüllt.
Yle: Sehr schön, das klingt alles… mir fehlt das Wort… ergreifend ist
ein gutes Wort dazu. Jetzt natürlich die Frage dazu, wenn man weiß,
dass man für die Musik geboren ist, fällt es natürlich schwer, die
Musik an den Mann zu bringen. Wie sieht's mittlerweile mit der
Labelsuche bei euch aus?
Anna: Also, ein richtiges Label haben wir noch nicht, aber seit dem
28. Mai 2010 gibt es über regioactive.de unsere beiden Alben Magic
Carpet Nights und Floating in Space als Download auf iTunes, amazon,
Musicload, Napster und verschiedenen anderen Internetplattformen. Am
Wochenende habe ich auch auf unsere Seiten einen Player eingebaut, wo
man dann direkt die Songs kaufen kann auf MySpace, also im
Onlinevertrieb sind die bereits erhältlich, aber ein richtiges Label
haben wir leider noch nicht, da suchen wir immer noch.
Yle: Da wünschen wir euch natürlich weiterhin viel Erfolg bei der
Suche. Vielleicht hört ja der einer Mann oder die Frau zu, die was
erreichen könnte. Als nächstes noch eine Frage… nein, keine Frage. Wir
hören gleich den nächsten ShirayasDream-Song und danach kommen wir
noch mal auf das Thema Internet wie gerade angesprochen noch mal
zurück.
Oliver: Wir hören jetzt Spaceman auf gruftiradio.de
SHIRAYASDREAM - SPACEMAN
Yle: Machen wir weiter mit dem Interview. Wir haben eben schon über
das Internet gesprochen. Jetzt meine Frage dazu. Wie sieht es denn aus
mit Promotion über das Internet?
Anna: Angefangen haben wir natürlich mit unseren MySpace-Seiten und
mit diversen anderen Portalen, wo wir angefangen haben, Kontakte zu
knüpfen. Unter anderem bei regioactive.de und wie sie alle heißen und
in jüngster Vergangenheit haben wir zwei neue Promo-Partner gefunden,
eigentlich drei. Also zum einen Darkstar Promotion, dann KLOSS PR, der
Inhaber ist ein sehr gewiefter Journalist namens Fabian Kloss und
Seelenheimat. Also die machen sehr schön noch neben unserer eigenen
Arbeit PR
Yle: Für uns natürlich interessant, wie ist der Kontakt zu
gruftiradio.de entstanden?
Anna: Der Kontakt zu gruftiradio.de ist über Darkstar Promotion
entstanden. Die hat im Moment vier Bands unter Vertrag, unter anderem
uns und fragt dann immer mal wieder bei Radiosendern an, ob Specials
möglich wären oder Interviews oder Interviews. Und so habt ihr
angebissen und darüber freuen wir uns sehr.
Yle: Und wir beißen auch weiter gerne an und zwar ein kleiner
Vorausblick auf unser Programm. Wir haben auch schon Kontakt
aufgenommen mit den anderen Bands, also vielleicht freut ihr euch in
nächster Zeit wieder über eine schöne Sendung mit weiteren Interviews.
Die nächste Frage… oder erst mal noch ein paar interessante Dinge. Vor
ein paar Tagen habt ihr ein Re-Release eurer Alben auf iTunes, amazon,
Musicload…etc. gemacht. Da gibt es die Alben so in der Preisklasse als
mp3 für acht bis zehn Euro hab ich mal gesehen, allerdings noch ne
Frage, wie ist eure Einstellung allgemein zu Musik-Downloads im
Internet, CD-Preisen, Musikindustriekrise?
Oliver: Also ich würd ich sagen, was heißt ich würd sagen, ich sage
einfach mal, dass mir die Hardware-CD immer noch am besten gefällt,
also der Kauf bei Saturn und MedieMarkt für'n Preis bei zwölf bis
vierzehn Songs für fünfzehn Euro würde ich gerechtfertigt finden. Also
so'n Euro pro Song. Ist ja auch bei uns so der Fall, dass wir zwischen
99 Cent und 1,19 unsere Songs anbieten im Netz. Deswegen wunder ich
mich grade über deine Aussage, dass sie zwischen acht und Zehn Euro
angeboten wird, die CD…. Okay Anna sagt grade, die werden auf
unterschiedlichen Portalen zu unterschiedlichen Preisen angeboten, das
liegt wahrscheinlich daran, dass der Dollar zum Euro auch ein bisschen
variabel ist und iTunes ist ja wie man weiß aus Amerika. Gut, ja wie
gesagt, die Download-Varianten, ist jetzt nicht mein persönlicher
Favorit, aber letzten Endes hat fast jeder heute einen PC zu Hause,
hört viel Musik vielleicht auch beim Arbeiten nebenbei und lässt dann
gerne auch mp3s laufen und die typische Hardware-CD, wie man sie
früher gerne gekauft hat, wo auch das Artwork stimmen musste, die
Texte drinnen sein sollten und ein schönes Booklet war, ist mein
persönliches, also meine persönliche Vorliebe noch und würde ich auch
jederzeit wieder kaufen. Aber es gibt sicherlich glaube ich 80 90% der
Zuhörer, die interessiert, dass gar nicht mehr so richtig, die
konsumieren Musik nur noch uns sind deswegen am permanenten Downloaden
von irgendwelchen Stücken.
Anna: Also was ich wirklich scheiße finde ist, dass die jüngeren Hörer
heutzutage nicht mehr bereit sind, für Musik Geld auszugeben wie das
früher der Fall war. Da ist man ja noch ganz stolz mit seinem
Taschengeld in den Plattenladen gegangen, den es in der Form
heutzutage auch nicht mehr gibt, um sich da vom ersparten Taschengeld
die lang ersehnte CD zu kaufen und heute kann man an jeder Ecke Musik
kostenlos konsumieren. Sehr zum Nachteil der Musiker, die wirklich
viel Arbeit in ihre Musik investieren.
Yle: Ja, als Moderator sollte man eigentlich neutral sein, aber in
diesem Punkt muss ich euch wirklich zustimmen. Das ist auch meine
Meinung. Mein Spruch ist das immer: You love it, you buy it! Von
daher, ist zwar ganz schön, wenn man mal von einem Freund ne Disk
bekommt, man kann reinhören, wenn's einem aber gefällt, bin ich auch
der Typ, der dann in Laden geht und sagt, ich muss das Album bei mir
im Schrank im Original haben und nicht als hässliche… naja… Kopie.
Okay, ja… nächste Frage. Euer drittes Album ist in der Pipeline. Venus
Calls soll es heißen, das haben wir bereits gehört. Welche Themen
werden denn da behandelt?
Anna: Wie ich vorhin schon mal erwähnt habe, werden die Themen weitaus
realistischer sein als auf Magic Carpet Nights und Flotating in Space.
Wie gesagt, ich hab darauf unter anderem meine Trennung von meinem
Freund verarbeitet, also Liebesthemen, unglückliche Liebe,
Trennungsschmerz werden gestreift, aber auch lesbische Fantasien,
SM-Sex, Menschenverachtung im TV, Verehrung von Toten und am Ende geht
es aus mit der leuchtenden Morgensonne und Licht und Liebe, die
Rückkehr zum Licht sozusagen.
Yle: Oh man, da dürfen wir echt gespannt sein. Die nächste Frage von
mir. Ihr habt mal auf einer Webseite geschrieben, ihr würdet nie
Castingshows oder gewissen Castingshows auftreten. Was haltet ihr
dagegen von Subway to Sally, die ja bekanntlicht den Bundesvison Song
Contest gewonnen haben, ich weiß, das ist ne andere Kategorie, aber
wie tretet ihr solchen Auftritten gegenüber?
Oliver: Genau, du hast es eben angesprochen. Es ist eine andere
Kategorie, ob man bei Stefan Raab auftritt oder ob man wirklich bei
RTL auftritt, von daher kann man's den Jungs einfach nur zugutehalten.
Meiner Meinung nach haben sie einfach das probiert, dass sie für ihr
Land, für ihr Bundesland angetreten sind als sehr spezielle Rockband
oder Rockformation, die es ja schon seit glaub ich fünfzehn oder
sechzehn Jahren gibt und die halt wirklich meines Erachtens sehr
klasse Musik machen, die auch von einem breiteren Publikum gehört
werden sollte und ich finde, die haben genau das Richtige getan.
Yle: Eure Musik kann man nicht nur auf den CDs erleben, sondern auch
live. Demnächst in ein paar Tagen am 18.06. im Sloughterhouse Berlin.
Da werden wir übrigens wahrscheinlich einen Mitschnitt senden am
25.06. Der Eintritt kostet 6 Euro, neben euch treten auch… 7 Euro höre
ich grade, na gut, der eine Euro, den kann man auch noch verschmerzen…
ja, neben euch treten auch noch zwei andere Bands auf, die wir
vielleicht auch demnächst hier im Interview begrüßen dürfen. Fundetta
und Addicted Dreams. Einlass ist 20.30 Uhr. Und sonst habt ihr schon
im Berlin, um das zu vervollständigen, im Kato und mehrmals auch schon
im K17 gespielt, richtig?
Oliver: Zweimal genau.
Yle: Dann, wie sieht's denn mit Festivals aus?
Oliver: Also wir waren 2008 im Oktober zu unserem ersten Festival in
Holland, Nox Obscura, und wir waren im März in Bristol in
Großbritannien auf dem Spider's Web Goth-Festival. Das waren unsere
Festivalerlebnisse in den anderthalb Jahren, die wir jetzt zusammen
sind.
Yle: Oliver, wo du grade das Wort hast. Den nächsten Song darfst du
ansagen.
Oliver: Ich wünsche mir von Subway to Sally Sag dem Teufel… in dir
guten Tag.
SUBWAY TO SALLY - SAG DEM TEUFEL
Yle: Sag dem Teufel in dir guten Tag. Als nächstes ein Zitat von
subexistance.com, denen ihr auch ein Interview gegeben habt. Anna,
…Music is so much better than sex… . Dazu hätten wir gerne eine
Erläuterung.
Anna: Music is so much better than sex. Ganz einfach zu erklären. Wenn
ich auf der Bühne stehe und singe, dann erlebe ich mindestens fünf
Orgasmen hintereinander und das hat noch niemand im Bett geschaft.
Yle: …okay… wie war noch mal die nächste Frage. Ach ja, selbes
Interview, auch ein Zitat. All our male fans want to go to bed with …
many … are gay. Habt ihr ne Erklärung, warum ihr gerade da so viel
Erfolg habt?
Anna: Das fing damit an, dass wir letztes Jahr einem schwulen
Journalisten für das Magazin Back Again ein Interview gegeben haben
und der brachte dann zum nächsten Konzert einen weiteren schwulen
Freund mit und dieser Freund, Chris heißt er übrigens, den ich hier
ganz lieb grüße, der hat dann sehr viel Werbung für uns gemacht, in
Potsdam, wo er wohnt und so sind dann die Jungs auf unser aufmerksam
geworden, aber nicht nur in Potsdam, ich seh das ja auch auf facebook
und auch auf MySpace öfters, dass da relativ viele schwule unter
unseren Fans sind, ich denke, es liegt an der divenhaften Art zu
singen, dieser opernhafte Touch, der die Schwulen, also viele Schwule
anspricht
Yle: mh, das könnte durchaus sein. Gute analysiert. Und jetzt noch ein
Zitat von Oliver aus dem selben Interview. The female fans always try
to get my underwear and phone number. Wir wollen natürlich Zahlen
wissen.
Oliver: 37 Prozent
Yle: Oh, das ist ne gute Quote, denk ich…. Der nächste Song…
Oliver: Der nächste Song ist WWWLove.
SHIRAYASDREAM - WWWLOVE
Yle: Und zum Schluss noch die Frage, habt ihr eine Message an die
gruftiradio-Hörer?
Anna: Love in outer space saves the human race. Kommt zu unserem
Konzert am 18. Juni, trefft mich in meinem Separée hinter der Bühne
und kauft unsere Alben.
Oliver: Das gleiche wollte ich auch grad sagen, nur andersrum. Ja, ich
wünsch euch auf jeden Fall noch ne richtig geile Zeit bei
gruftiradio.de, vielen Dank für's Interview, viel Zuhörer, Erfolg
weiterhin und wir freuen uns, euch dann am 18.06. um 20.30 Uhr
begrüßen zu dürfen.
Yle: Ich bedanke mich auch für das nette Interview hier am
Potsdamer-Platz, wünsche euch weiterhin viel Erfolg und verabschiede
mich. Vielleicht bis demnächst.
Anna: Als letzten Song von uns heute Abend hört ihr Chastity vom Album
Magic Carpet Nights.
SHIRAYASDREAM - CHASTITY