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Thema: ShirayasDream-Special am 10.06.2010

  1. Standard ShirayasDream-Special am 10.06.2010

    07.06.2010: Berlin, Potsdamer-Platz, Sony-Center, Corroboree

    ShirayasDream im Interview mit Yle für "horae obscurae" auf gruftiradio.de

    Interview als mp3-Podcast: Download am Ende des Beitrags

    Mitschrift :
    Code:
    X-FILES
    
    Yle: Herzlich willkommen zu horae obscurae mit Yle auf gruftiradio.de
    Bei mir zu Gast sind heute Anna und Oliver von ShirayasDream.
    Genauer gesagt sind sie nicht zu Gast bei mir, sondern wir sind zu
    Gast im Sony-Center in einem schönen Café.
    Als erstes zu Anna. Verantwortlich ist sie für Gesang und Texte bei
    ShirayasDream. Wie man vielleicht schon gehört hat, wenn man sich das
    eine oder andere Stück zu Gemüte geführt hatte, hat sie eine
    klassische Gesangsausbildung erhalten. Wie kam es dazu?
    
    Anna: Ursprünglich wollte ich Rock-Sängerin werden so als Teenager und
    als ich angefangen habe zu studieren damals hab ich meinen ersten
    Gesangsunterricht genommen und das war zufällig eine Opernsängerin,
    die den gegeben hat und die hat mich dementsprechend auch im Opern-
    und Liedfach unterrichtet. Für Rock hätte sich meine Stimme auch gar
    nicht geeignet und so ist das gekommen.
    
    Yle: Und jetzt eine Geschichte, die ihr auch schon bei anderen
    Interviews erzählt habt. Wo bist du aufgewachsen?
    
    Anna: Ursprünglich bin ich geboren auf dem Planeten Nibiru, der liegt
    hinter der Sonne und irgendwann, irgendwo an einem düsteren Sonntag
    wurde ich verbannt von meinem Heimatplaneten und bin so im Berlin
    gelandet.
    
    Yle: Daher jetzt wisst ihr auch warum wir die X-files Musik am Anfang
    gespielt haben.
    Als nächstes kommen wir zu Oliver von ShirayasDream. Er ist
    verantwortlich für Komposition, Produktion und alle Instrumente.
    Wie bist du zur Musik allgemein gekommen?
    
    Oliver: Also mein Großvater war Komponist. Er hat Violine gespielt,
    Klavier und Kontrabass und hat halt für's Altmärkische
    Theater-Orchester Kompositionen geschrieben und ich bin da die ersten
    drei vier Jahre aufgewachsen und hab die Musik sozusagen auch ins Blut
    bekommen und hab dann später angefangen, Keyboard-Unterricht zu
    nehmen, ein bisschen Gitarre gelernt und irgendwie vor ein paar Jahren
    noch mal über die Musikprogramme noch mal drauf gekommen, so das ganze
    in eine Form zu gießen, die jetzt auch Radiotauglich ist und ja, seit
    vier fünf Jahren läuft es denn auch auf dem Weg der CD-Produktion.
    
    Yle: Man kann also sagen, dass ist alles autodidaktisch, praktisch
    entstanden?
    
    Oliver: Genau, also Notenkenntnisse sind nicht vorhanden und es läuft
    einfach über's Gehör und über Intuition.
    
    Yle: Kommen wir zu euren ersten Veröffentlichungen, und zwar waren das
    gleich zwei Stück zur selben Zeit. Die heißen Magic Carpet Ride und
    Floating in Space. Ja, ist recht erfolgreich, wenn man bedenkt, dass
    ihr euch im Sommer 2008 auf myspace getroffen habt über eine
    Freundschaftsanfrage und wir hörn jetzt auch gleich einen der Songs.
    Ich würde vorschlagen Floating in Space. Einverstanden?
    
    Anna: Einverstanden! Einverstanden, das eine Album heißt aber nicht
    Magic Carpet Ride, sondern Magic Carpet Nights. Der Song, der erste
    Song von dem Album heißt Magic Carpet Ride.
    
    Yle: So kann's gehen, wenn man sich nicht ordentlich vorbereitet und
    dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben. Trotzdem viel Spaß bei der
    Musik
    
    SHIRAYASDREAM - FLOATING IN SPACE
    
    Yle: Ja, falls ihr noch nicht in die Songs reingehört habt, dann habt
    ihr jetzt einen kleinen Einblick bekommen. Als nächstes meine Frage an
    Anna, was eure oder was deine persönlichen Einflüsse beim
    Musikschreiben waren? Oder auch gewissermaßen die Inspiration?
    
    Anna: Inspiration erhascht mir überall. Am Anfang waren es nur
    Fantasiegeschichten als wir angefangen haben zu komponieren, z.B. auf
    dem Album Magic Carpet Nights, was ich ja grad schon erwähnt hatte.
    Bei Floating in Space bin ich häufig in außerirdische Gefilde gereist
    und auf dem Ende des Jahres erscheinenden Album Venus Calls wird's‚ne
    ganze Spur realistischer, weil ich einige persönliche
    Schicksalsschläge zu verkraften hatte in den vergangenen Monaten, z.B.
    die Trennung meines langjährigen Freundes, übrigens Astrophysiker von
    Beruf, das passt ja gut zu 'ner Alien-Popperin… ja gut, das ging in
    die Brüche und da habe ich die Trennung musikalisch verarbeitet… um
    mich selbst zu retten, sozusagen.
    
    Yle: Okay, ja zu Venus Calls kommen wir später noch. Als nächstes die
    Frage: Was sind musikalische Einflüsse bei euch, welche Bands haben
    euch angeregt?
    
    Anna: Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Wir kopieren ja
    niemanden, aber als Teenager war ich ein riesengroßer Queen-Fan, ich
    war sogar Mitglied im Fanclub, bin durch ganz Deutschland gereist und
    sogar nach England, um andere Fans zu treffen und richtig Party zu
    machen. Dann mag ich auch sehr gerne Muse, Deine Lakaien und David
    Bowie. In die Opernwelt wage ich mich auch gerne vor, Maria Callas ist
    ein großes Vorbild von mir, Montserrat Caballé, Klaus Nomi find ich
    auch sehr schön, als so innovativ immer noch.
    Eigentlich höre ich alles querbeet von Chanson über Oper bis
    Rockmusik.
    
    Yle: Durchaus sehr vielfältig, das kann man sagen. Kommen wir zu
    Oliver, bei ihm auch die Frage nach persönlichen oder musikalischen
    Einflüssen.
    
    Oliver: Also persönlich Einflüsse würde ich jetzt…, gibt es keine, die
    sich auf die Musik ausgewirkt haben, aber musikalische Beeinflussung
    ist definitiv durch Mittelalterbands entstanden auf der ersten Scheibe
    Magic Carpet Nights, sowie auch durch weltmusikalische Einflüsse,
    Loreena McKennitt, Dead Can Dance, Subway to Sally sag ich mal so als
    Band, die man vielleicht kennt, die ja auch schon vor über vierzehn
    fünfzehn Jahren angefangen haben Musik zu machen. Es war grad zu der
    Zeit, wo ich auch grade in diese Weltmusik- und Mittelalter-Schiene
    irgendwie reingekommen bin und ich denke auf der ersten Scheibe hört
    man auch ganz klar die Einflüsse durch die Streicher, durch die
    mittelalterlichen Instrumente und auf der Floating in Space sind ja
    eher so Synth-Pop-Geschichten dabei und da würde ich sagen, hab ich so
    meine Elektro-Technoide-Schiene, die ich auch einige Jahre sehr stark
    zelebriert habe, ausgelebt. Also da gibt es jetzt keine direkten
    Bands, weil wie gesagt, wir kopieren ja niemanden, aber sowie ich
    Weltmusik oder Mittelaltermusik höre, auch auf Techno oder Elektro,
    fahr ich auch gut ab. Ich bin da echt so in verschiedenen Musikwelten
    unterwegs, ich mag auch Jazz, richtig guten Jazz. Aber persönliche
    Einflüsse kenn ich nicht, da fällt mir jetzt nichts ein.
    
    Yle: Auch das kann man sagen, eine sehr breit gefächerte Auswahl.
    
    Oliver: Das, ja das kann man schon sagen, auf jeden Fall.
    
    Yle: Und jetzt, Oliver darf sich auch gleich was wünschen, aber zuerst
    darf sich Anna einen Song wünschen, aus einer kleinen Auswahl, die ich
    ihr gegeben hab und zwar sagt sie jetzt den nächsten Song an für euch.
    
    Anna: Total Eclipse von Klaus Nomi
    
    KLAUS NOMI - TOTAL ECLIPSE
    
    Yle: Als nächstes meine Frage nach der Berufung. Genauer gesagt, was
    wollt ihr eigentlich erreichen, welche Ziele verfolgt ihr, worin
    besteht eure Motivation, woraus schöpft ihr eure Energie
    
    Anna: Meine Energie liebt in der Liebe zur Musik, in der Liebe zum
    Gesang im Speziellen, ich wollte schon als kleines Kind Sängerin
    werden. Ich hab immer mit Begeisterung Hitparade geguckt, muss ich zu
    meinem Scham zugeben, aber ich hab damals schon gesagt, Mama, wenn ich
    groß bin, dann möchte ich gerne zur Hitparade gehen und im Laufe der
    Jahre hat sich zumindest der Wunsch, als Sängerin auf der Bühne zu
    stehen gefestigt und es gibt nichts, was mir mehr Spaß macht als auf
    der Bühne zu und das Publikum zu unterhalten und unsere Songs zu
    singen. Ich würde das in Zukunft auch gerne weiter ausbauen, im
    nationalen und internationalen Kontext. Das Ziel ist natürlich noch
    möglichst viele Songs mit Oliver zusammen zu produzieren, möglichst
    viele Alben aufzunehmen und bekannter und bekannter zu werden. Ja und
    dann letzten Endes auch von unserer Musik zu leben. Ich muss keine
    Millionen auf'm Konto haben, aber ich möchte gut davon leben können
    und am Ende sagen, ich hab genau das getan, was ich immer machen
    wollte, mir meinen Lebenstraum erfüllt.
    
    Yle: Sehr schön, das klingt alles… mir fehlt das Wort… ergreifend ist
    ein gutes Wort dazu. Jetzt natürlich die Frage dazu, wenn man weiß,
    dass man für die Musik geboren ist, fällt es natürlich schwer, die
    Musik an den Mann zu bringen. Wie sieht's mittlerweile mit der
    Labelsuche bei euch aus?
    
    Anna: Also, ein richtiges Label haben wir noch nicht, aber seit dem
    28. Mai 2010 gibt es über regioactive.de unsere beiden Alben Magic
    Carpet Nights und Floating in Space als Download auf iTunes, amazon,
    Musicload, Napster und verschiedenen anderen Internetplattformen. Am
    Wochenende habe ich auch auf unsere Seiten einen Player eingebaut, wo
    man dann direkt die Songs kaufen kann auf MySpace, also im
    Onlinevertrieb sind die bereits erhältlich, aber ein richtiges Label
    haben wir leider noch nicht, da suchen wir immer noch.
    
    Yle: Da wünschen wir euch natürlich weiterhin viel Erfolg bei der
    Suche. Vielleicht hört ja der einer Mann oder die Frau zu, die was
    erreichen könnte. Als nächstes noch eine Frage… nein, keine Frage. Wir
    hören gleich den nächsten ShirayasDream-Song und danach kommen wir
    noch mal auf das Thema Internet wie gerade angesprochen noch mal
    zurück.
    
    Oliver: Wir hören jetzt Spaceman auf gruftiradio.de
    
    SHIRAYASDREAM - SPACEMAN
    
    Yle: Machen wir weiter mit dem Interview. Wir haben eben schon über
    das Internet gesprochen. Jetzt meine Frage dazu. Wie sieht es denn aus
    mit Promotion über das Internet?
    
    Anna: Angefangen haben wir natürlich mit unseren MySpace-Seiten und
    mit diversen anderen Portalen, wo wir angefangen haben, Kontakte zu
    knüpfen. Unter anderem bei regioactive.de und wie sie alle heißen und
    in jüngster Vergangenheit haben wir zwei neue Promo-Partner gefunden,
    eigentlich drei. Also zum einen Darkstar Promotion, dann KLOSS PR, der
    Inhaber ist ein sehr gewiefter Journalist namens Fabian Kloss und
    Seelenheimat. Also die machen sehr schön noch neben unserer eigenen
    Arbeit PR
    
    Yle: Für uns natürlich interessant, wie ist der Kontakt zu
    gruftiradio.de entstanden?
    
    Anna: Der Kontakt zu gruftiradio.de ist über Darkstar Promotion
    entstanden. Die hat im Moment vier Bands unter Vertrag, unter anderem
    uns und fragt dann immer mal wieder bei Radiosendern an, ob Specials
    möglich wären oder Interviews oder Interviews. Und so habt ihr
    angebissen und darüber freuen wir uns sehr.
    
    Yle: Und wir beißen auch weiter gerne an und zwar ein kleiner
    Vorausblick auf unser Programm. Wir haben auch schon Kontakt
    aufgenommen mit den anderen Bands, also vielleicht freut ihr euch in
    nächster Zeit wieder über eine schöne Sendung mit weiteren Interviews.
    Die nächste Frage… oder erst mal noch ein paar interessante Dinge. Vor
    ein paar Tagen habt ihr ein Re-Release eurer Alben auf iTunes, amazon,
    Musicload…etc. gemacht. Da gibt es die Alben so in der Preisklasse als
    mp3 für acht bis zehn Euro hab ich mal gesehen, allerdings noch ne
    Frage, wie ist eure Einstellung allgemein zu Musik-Downloads im
    Internet, CD-Preisen, Musikindustriekrise?
    
    Oliver: Also ich würd ich sagen, was heißt ich würd sagen, ich sage
    einfach mal, dass mir die Hardware-CD immer noch am besten gefällt,
    also der Kauf bei Saturn und MedieMarkt für'n Preis bei zwölf bis
    vierzehn Songs für fünfzehn Euro würde ich gerechtfertigt finden. Also
    so'n Euro pro Song. Ist ja auch bei uns so der Fall, dass wir zwischen
    99 Cent und 1,19 unsere Songs anbieten im Netz. Deswegen wunder ich
    mich grade über deine Aussage, dass sie zwischen acht und Zehn Euro
    angeboten wird, die CD…. Okay Anna sagt grade, die werden auf
    unterschiedlichen Portalen zu unterschiedlichen Preisen angeboten, das
    liegt wahrscheinlich daran, dass der Dollar zum Euro auch ein bisschen
    variabel ist und iTunes ist ja wie man weiß aus Amerika. Gut, ja wie
    gesagt, die Download-Varianten, ist jetzt nicht mein persönlicher
    Favorit, aber letzten Endes hat fast jeder heute einen PC zu Hause,
    hört viel Musik vielleicht auch beim Arbeiten nebenbei und lässt dann
    gerne auch mp3s laufen und die typische Hardware-CD, wie man sie
    früher gerne gekauft hat, wo auch das Artwork stimmen musste, die
    Texte drinnen sein sollten und ein schönes Booklet war, ist mein
    persönliches, also meine persönliche Vorliebe noch und würde ich auch
    jederzeit wieder kaufen. Aber es gibt sicherlich glaube ich 80 90% der
    Zuhörer, die interessiert, dass gar nicht mehr so richtig, die
    konsumieren Musik nur noch uns sind deswegen am permanenten Downloaden
    von irgendwelchen Stücken.
    
    Anna: Also was ich wirklich scheiße finde ist, dass die jüngeren Hörer
    heutzutage nicht mehr bereit sind, für Musik Geld auszugeben wie das
    früher der Fall war. Da ist man ja noch ganz stolz mit seinem
    Taschengeld in den Plattenladen gegangen, den es in der Form
    heutzutage auch nicht mehr gibt, um sich da vom ersparten Taschengeld
    die lang ersehnte CD zu kaufen und heute kann man an jeder Ecke Musik
    kostenlos konsumieren. Sehr zum Nachteil der Musiker, die wirklich
    viel Arbeit in ihre Musik investieren.
    
    Yle: Ja, als Moderator sollte man eigentlich neutral sein, aber in
    diesem Punkt muss ich euch wirklich zustimmen. Das ist auch meine
    Meinung. Mein Spruch ist das immer: You love it, you buy it! Von
    daher, ist zwar ganz schön, wenn man mal von einem Freund ne Disk
    bekommt, man kann reinhören, wenn's einem aber gefällt, bin ich auch
    der Typ, der dann in Laden geht und sagt, ich muss das Album bei mir
    im Schrank im Original haben und nicht als hässliche… naja… Kopie.
    Okay, ja… nächste Frage. Euer drittes Album ist in der Pipeline. Venus
    Calls soll es heißen, das haben wir bereits gehört. Welche Themen
    werden denn da behandelt?
    
    Anna: Wie ich vorhin schon mal erwähnt habe, werden die Themen weitaus
    realistischer sein als auf Magic Carpet Nights und Flotating in Space.
    Wie gesagt, ich hab darauf unter anderem meine Trennung von meinem
    Freund verarbeitet, also Liebesthemen, unglückliche Liebe,
    Trennungsschmerz werden gestreift, aber auch lesbische Fantasien,
    SM-Sex, Menschenverachtung im TV, Verehrung von Toten und am Ende geht
    es aus mit der leuchtenden Morgensonne und Licht und Liebe, die
    Rückkehr zum Licht sozusagen.
    
    Yle: Oh man, da dürfen wir echt gespannt sein. Die nächste Frage von
    mir. Ihr habt mal auf einer Webseite geschrieben, ihr würdet nie
    Castingshows oder gewissen Castingshows auftreten. Was haltet ihr
    dagegen von Subway to Sally, die ja bekanntlicht den Bundesvison Song
    Contest gewonnen haben, ich weiß, das ist ne andere Kategorie, aber
    wie tretet ihr solchen Auftritten gegenüber?
    
    Oliver: Genau, du hast es eben angesprochen. Es ist eine andere
    Kategorie, ob man bei Stefan Raab auftritt oder ob man wirklich bei
    RTL auftritt, von daher kann man's den Jungs einfach nur zugutehalten.
    Meiner Meinung nach haben sie einfach das probiert, dass sie für ihr
    Land, für ihr Bundesland angetreten sind als sehr spezielle Rockband
    oder Rockformation, die es ja schon seit glaub ich fünfzehn oder
    sechzehn Jahren gibt und die halt wirklich meines Erachtens sehr
    klasse Musik machen, die auch von einem breiteren Publikum gehört
    werden sollte und ich finde, die haben genau das Richtige getan.
    
    Yle: Eure Musik kann man nicht nur auf den CDs erleben, sondern auch
    live. Demnächst in ein paar Tagen am 18.06. im Sloughterhouse Berlin.
    Da werden wir übrigens wahrscheinlich einen Mitschnitt senden am
    25.06. Der Eintritt kostet 6 Euro, neben euch treten auch… 7 Euro höre
    ich grade, na gut, der eine Euro, den kann man auch noch verschmerzen…
    ja, neben euch treten auch noch zwei andere Bands auf, die wir
    vielleicht auch demnächst hier im Interview begrüßen dürfen. Fundetta
    und Addicted Dreams. Einlass ist 20.30 Uhr. Und sonst habt ihr schon
    im Berlin, um das zu vervollständigen, im Kato und mehrmals auch schon
    im K17 gespielt, richtig?
    
    Oliver: Zweimal genau.
    
    Yle: Dann, wie sieht's denn mit Festivals aus?
    
    Oliver: Also wir waren 2008 im Oktober zu unserem ersten Festival in
    Holland, Nox Obscura, und wir waren im März in Bristol in
    Großbritannien auf dem Spider's Web Goth-Festival. Das waren unsere
    Festivalerlebnisse in den anderthalb Jahren, die wir jetzt zusammen
    sind.
    
    Yle: Oliver, wo du grade das Wort hast. Den nächsten Song darfst du
    ansagen.
    
    Oliver: Ich wünsche mir von Subway to Sally Sag dem Teufel… in dir
    guten Tag.
    
    SUBWAY TO SALLY - SAG DEM TEUFEL
    
    Yle: Sag dem Teufel in dir guten Tag. Als nächstes ein Zitat von
    subexistance.com, denen ihr auch ein Interview gegeben habt. Anna,
    …Music is so much better than sex… . Dazu hätten wir gerne eine
    Erläuterung.
    
    Anna: Music is so much better than sex. Ganz einfach zu erklären. Wenn
    ich auf der Bühne stehe und singe, dann erlebe ich mindestens fünf
    Orgasmen hintereinander und das hat noch niemand im Bett geschaft.
    
    Yle: …okay… wie war noch mal die nächste Frage. Ach ja, selbes
    Interview, auch ein Zitat. All our male fans want to go to bed with …
    many … are gay. Habt ihr ne Erklärung, warum ihr gerade da so viel
    Erfolg habt?
    
    Anna: Das fing damit an, dass wir letztes Jahr einem schwulen
    Journalisten für das Magazin Back Again ein Interview gegeben haben
    und der brachte dann zum nächsten Konzert einen weiteren schwulen
    Freund mit und dieser Freund, Chris heißt er übrigens, den ich hier
    ganz lieb grüße, der hat dann sehr viel Werbung für uns gemacht, in
    Potsdam, wo er wohnt und so sind dann die Jungs auf unser aufmerksam
    geworden, aber nicht nur in Potsdam, ich seh das ja auch auf facebook
    und auch auf MySpace öfters, dass da relativ viele schwule unter
    unseren Fans sind, ich denke, es liegt an der divenhaften Art zu
    singen, dieser opernhafte Touch, der die Schwulen, also viele Schwule
    anspricht
    
    Yle: mh, das könnte durchaus sein. Gute analysiert. Und jetzt noch ein
    Zitat von Oliver aus dem selben Interview. The female fans always try
    to get my underwear and phone number. Wir wollen natürlich Zahlen
    wissen.
    
    Oliver: 37 Prozent
    
    Yle: Oh, das ist ne gute Quote, denk ich…. Der nächste Song…
    
    Oliver: Der nächste Song ist WWWLove.
    
    SHIRAYASDREAM - WWWLOVE
    
    Yle: Und zum Schluss noch die Frage, habt ihr eine Message an die
    gruftiradio-Hörer?
    
    Anna: Love in outer space saves the human race. Kommt zu unserem
    Konzert am 18. Juni, trefft mich in meinem Separée hinter der Bühne
    und kauft unsere Alben.
    
    Oliver: Das gleiche wollte ich auch grad sagen, nur andersrum. Ja, ich
    wünsch euch auf jeden Fall noch ne richtig geile Zeit bei
    gruftiradio.de, vielen Dank für's Interview, viel Zuhörer, Erfolg
    weiterhin und wir freuen uns, euch dann am 18.06. um 20.30 Uhr
    begrüßen zu dürfen.
    
    Yle: Ich bedanke mich auch für das nette Interview hier am
    Potsdamer-Platz, wünsche euch weiterhin viel Erfolg und verabschiede
    mich. Vielleicht bis demnächst.
    
    Anna: Als letzten Song von uns heute Abend hört ihr Chastity vom Album
    Magic Carpet Nights.
    
    SHIRAYASDREAM - CHASTITY
    Ach, falls das jemand interessant findet, welchen Aufwand so ein Interview bedeutet:
    -6 Stunden für Recherche, Vorbereitung, Korrespondenz
    -2 Stunden Fahrt
    -1 1/2 Stunden Interview
    -7 Stunden Nachbearbeitung
    -6 Euro für Getränke und 4,20 Euro für Fahrscheine
    -Spaß an der der Sache: unbezahlbar^^
    Angehängte Dateien Angehängte Dateien
    Geändert von Yle (21.06.10 um 17:04 Uhr)

  2. #2

    Standard

    wow das wird sicher erstklassig! Freu ich mich schon!

    Geil was da auf dem Koffer geklebt ist ... verdammt, du machst das spitze *g*
    Es ist immer noch nicht leicht, genau wie "ihr" zu sein.

    HellRaiSer's privater Blog

    Shagrath: Süßes aus Wien

    SeelenmOrd: Friedhofsimpressionen



  3. Standard

    Da kann ich nur beipflichten: Sehr professionell, bin schon extrem gespannt auf die heutige Sendung.
    Cut to pieces
    Your friend in Jesus
    Pledge allegiance
    And all's forgiven

    Oceansize - Heaven Alive

  4. Standard

    Wow, ich hab mir grad den Interviewtext durchgelesen, hören kann ichs ja leider nicht.
    Gelernt: Wird jemand verbrand, landet die Person in Berlin

    Wie sprichst Du eig. "Yle" aus?

    Ansonsten, hammer Interview! Wirklich geil gemacht Yle. Hättest Du Brüste, würd ich dich knutschen *g*

  5. #5

    Standard

    Er sagt "Eilie" würd ich jetzt mal sagen.

    Ja das Interview ist wirklich genial (habs ja gehört) ... freu mich schon auf die anderen!
    Es ist immer noch nicht leicht, genau wie "ihr" zu sein.

    HellRaiSer's privater Blog

    Shagrath: Süßes aus Wien

    SeelenmOrd: Friedhofsimpressionen



  6. #6

    Registriert seit
    Jan 2010
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    953

    Standard

    Freut mich, dass es euch so gut gefällt
    ...und in Berlin gibt es noch viele interessante Newcomer-Bands

    Zitat Zitat von Sanguis Beitrag anzeigen
    Wow, ich hab mir grad den Interviewtext durchgelesen, hören kann ichs ja leider nicht.
    Gelernt: Wird jemand verbrand, landet die Person in Berlin

    Wie sprichst Du eig. "Yle" aus?

    Ansonsten, hammer Interview! Wirklich geil gemacht Yle. Hättest Du Brüste, würd ich dich knutschen *g*
    Ja, ...wie Bruce-Lee, nur mit "Ei"^^

    Verbannung nach Berlin... naja, kommt drauf an, wo in Berlin man landet...

    Die Mitschrift hab ich hauptsächlich für dich gemacht... irgendwie muss man ja auch mal was zurückgeben für die ganze Arbeit, die ich dir mache
    ...ich fühl mich gedrückt... das reicht, dann brauch ich mir keine Brüste zulegen

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